Schweickert beim YES-Summit in Mannheim: Unternehmensexpertise bei jungen Menschen gefragt

Das YES! – Young Economic Summit ist ein jährlicher Schulwettbewerb zu wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Themen, wie etwa Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Migration. In jedem Jahr waren auch Firmenvertreter aus der Region vertreten, die gemeinsam mit den Finalisten des Wettbewerbs die Machbarkeit und Umsetzbarkeit der vorgelegten Konzepte im Plenum diskutieren. In diesem Jahr mit von der Partie auch zwei Vertreter der Firma Schweickert – namentlich Franziska Bergs (Leiterin Abteilung Mensch) und Jan-Eike Schumacher (Beirat bei Schweickert), die gemeinsam auf der Bühne ihre langjährige Experten- und Unternehmenssicht zu den Themen „Innovation and Entrepreneurship: Highly-Skilled Migrants“ sowie am „Promoting Digitisation in Business“ beitrugen.

Zum Regionalfinale Mitte Juni kamen rund 100 Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahren aus der Region Süd-West (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland) in Mannheim zusammen, um ihre, gemeinsam mit Forschenden des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), entwickelten Lösungsideen auf Englisch vorzustellen. Nach einer rund 10-minütigen Präsentation der Lösungsidee des YES!-Teams fand unter realen Bedingungen eine Diskussion mit Entscheidungsträgern aus der Region statt.

Drei Lösungsideen der Schülergruppen zogen ins Finale

Von insgesamt acht Ideen schafften es am Ende drei in der demokratischen Abstimmung der Schülergruppen in die Finalrunde: Das YES!-Finalteam des Otto-Schott Gymnasiums in Mainz überzeugte mit seinem Projekt aus dem Bereich „eGoverning“, der Digitalisierung öffentlicher Dienste. Der Lösungsansatz des Teams sieht einen bürgernahen Verwaltungsassistenten vor, der digitale Verwaltungsleistungen vereinfacht und auf wenige Schritte reduziert.

Wie man Digitalisierung in Unternehmen vorantreiben kann, zeigte das Finalteam des Saarpfalz Gymnasiums aus Homburg. Mit seiner Idee eines digitalen Zertifikats für Schülerinnen und Schüler, das die digitalen Fähigkeiten des Einzelnen widerspiegelt, möchte das Team frühzeitig digitale Qualifikationen für den Arbeitsmarkt vermitteln.

Weiterhin überzeugte die Idee der Fritz-Erler-Schule in Pforzheim. Das Team möchte ein unterstützendes Netzwerk von Schüler für Schüler gründen, um Kinderarmut effizient zu bekämpfen.

Über mehrere Monate hatten sich die Teams auf die Themen und die Finalrunde in Mannheim vorbereitet, unterstützt durch Expertinnen und Experten des ZEW. Der regionale Vorentscheid war nach den Kick-Off-Wochen im Februar der zweite Termin des YES! – Young Economic Summit in diesem Jahr in Mannheim. Die Siegerteams aus allen vier Regionen werden im September 2018 beim YES!-Finale in Hamburg auf der Bühne stehen.

YES – wichtiger Ideenpool für Unternehmenslenker

Das YES! wird als gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und der Joachim Herz Stiftung ausgerichtet und bundesweit durch renommierte Wirtschaftsforschungsinstitute wissenschaftlich begleitet. Der Wettbewerb zeigt, dass der mit in Verbindung stehende Austausch zwischen den Generationen nicht nur für die Schülerinnen und Schüler ein Gewinn ist, sondern auch den Entscheidungsträgern von heute zu Gute kommt und ihnen neue Perspektiven eröffnet.

Weitere Informationen zum YES-Wettbewerb findet Sie hier.

Zum Foto: Franziska Bergs, Leiterin Abteilung Mensch bei Schweickert (links), als Unternehmensexpertin in der Diskussion mit Finalisten des überregionalen YES-Schülerwettbewerbs 2018. Ziel des Wettbewerbs ist es, umsetzbare Konzepte zu aktuellen wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Themen zu entwickeln und mit Firmenvertretern zu diskutieren.

Foto: ZEW, Mannheim

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