Schweickert setzt auf E-Mobilität: Fünf Jahre Cluster Energie und Umwelt

Das Partnernetzwerk verbindet Unternehmen und erzeugt damit Mehrwerte für die gesamte Metropolregion Rhein Neckar

Gerade das jüngste Beispiel der engen Kooperation zwischen der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und Schweickert „Von Strom bis IT“ zeigt, wie sich eine langjährige Geschäftsbeziehung durch das von Bernd Kappenstein gemanagte Netzwerk zusätzlich erfolgreich befruchten kann. Die Partner haben hierbei durch „Networking“ die Möglichkeit, sich zum Erfahrungsaustausch zu vernetzen und so gemeinsame Konzepten zu entwickeln.

Geschehen unlängst auf dem Werksgelände der Heidelberger Druckmaschinen in Wiesloch, wohin Marco Flach (Sales Manager Elektronik Automotiv) die Herren Bernd Kappenstein (Leiter des Cluster Energie und Umwelt) von der Metropolregion-Rhein-Neckar GmbH und Ralf Schweickert (Geschäftsführender Gesellschafter von Schweickert) zum Thema Elektromobilität und Ladeinfrastruktur eingeladen hatte.

Wie wichtig und präsent das Thema Mobilität aktuell ist, zeigte im Übrigen auch die im Juni 2018 stattgefundene „Regionalkonferenz Mobilitätswende“ in Bruchsal. Dementsprechend hat sich auch Heidelberg diesem zukunftsweisenden Thema angenommen und eine eigene leistungsfähige Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge, die sogenannte Wallbox Home Eco, entwickelt, die sich mit ihrer 11 KW-Ladeleistung ideal für den privaten Haushalt sowie für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) eignet. Mit der Vermarktung der Wallbox Home Eco hat das Unternehmen gerade über die Onlineplattform Amazon begonnen

Aufgrund einer Schnittstelle bietet die Ladestation auch die Einbindung in die Gebäudesteuerung eines Smart Building. Hierbei kommt dann der Partner Schweickert aus Walldorf ins Spiel. Mit der Kompetenz „Von Strom bis IT“ ist Schweickert ein Netzwerkpartner in der Metropolregion Rhein-Neckar, der auf dem Gebiet der vernetzten und integrierten Ladeinfrastruktur von der Konzeption bis zur Installation durch sein Know-how im Bereich Elektro & Energie sowie in der IT & Digitalisierung das Konzept umsetzt.

Bernd Kappenstein und seinem regionalen Kompetenz-Cluster „Energie & Umwelt“ ist in diesem Kontext abermals gelungen, auf der Plattform der Metropolregion Rhein-Neckar zwei erfolgreiche Unternehmen für ein gemeinsames Konzept im Bereich des stark wachsenden Markts der vernetzten Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität der Zukunft an einen Tisch zusammen zu bringen.

Zukunftsmarkt eMobilität

Verkehrsinfrastrukturen und die Automobilindustrie erleben derzeit eine Umbruchphase. So zeigt auch die Initiative der Bundesregierung zur Förderung der Elektromobilität Wirkung: Im Februar 2018 waren bereits 29 verschiedene elektrische Fahrzeugmodelle deutscher Hersteller auf dem Markt erhältlich. Bundesweit steht für diese gegenwärtig ein Netz von etwa 9.000 Ladestationen bereit. Die Große Koalition hat sich für die nächsten Jahre zum Ziel gesetzt, die Elektromobilität „deutlich voranzubringen“.

Damit sich diese Vorhaben erfolgreich umsetzen lassen, gilt es auch, die Infrastruktur von Ladepunkten mit einheitlichen Ladestandards weiter auszubauen. Das Aufladen des Elektrofahrzeugs muss für den Nutzer mindestens so einfach, sicher und bequem möglich sein wie der bisher gewohnte Halt an der Tankstelle. Besondere Bedeutung kommt dabei den privaten Ladepunkten zu. Laut der Studie „Bedarfsorientierte Ladeinfrastruktur aus Kundensicht“ spielt daher die private Ladeinfrastruktur eine entscheidende Rolle für den Ausbau der Elektromobilität. Rund 46 Prozent der eMobilisten laden heute ihr Fahrzeug mindestens einmal täglich zuhause an ihrem privaten Ladepunkt auf. Für das Installieren von privaten Ladepunkten etwa am eigenen Haus ist die Zahlung von staatlichen Fördergeldern geplant.

Zum Foto: Gelebte Partnerschaft mir regionaler Strahlkraft (v.l.): Ralf Schweickert (Geschäftsführender Gesellschafter von Schweickert), Bernd Kappenstein (Leiter Kompetenz-Cluster „Energie & Umwelt“ der Metropolregion Rhein-Neckar) und Marco Flach (Sales Manager Elektronik Automotive) an der neuen Elektro-Ladestation “Wallbox” der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Foto: Manuel Löhmann

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