Nachhaltigkeit gelebt: Schweickert setzt bei neuer Firmenzentrale auf nachhaltiges Bauen

Schweickert möchte die Umwelt überall dort schützen, wo es möglich und dabei ökonomisch sinnvoll ist – auch beim Bau der neuen Firmenzentrale: Sparsamkeit bei der Verwendung vorhandener Ressourcen ist daher eines der Leitziele des Unternehmens. Dachbegrünung, Photovoltaik-Anlagen, Tageslichtzonen, eine hochmoderne Geothermie-Anlage und energiesparende LED-Technik für alle Beleuchtungsanlagen gehören bei der neuen Firmenzentrale zum Standard. Schweickert setzt beim Neubau auf eine ressourcenschonende und dennoch architektonisch unverwechselbare Bauweise, die bereits bei der Planung begonnen hat. Damit erfüllt der Neubau höchste Energienormen und wurde gemäß den Vorgaben nach Effizienzhausstandard KfW 55 sowie der Energieeinsparverordnung geplant und gefördert.

Nachhaltiges Bauen zielt vielmehr auf einen Planungs- und Umsetzungsprozess sowie eine Nutzungsweise ab, die ausschließlich auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist, d.h. auf die Bewahrung des Ökosystems und der Umwelt, auf den Nutzen für Mensch und Gesellschaft, und die Optimierung und Steigerung der ökonomischen Potenziale der künftigen Firmenzentrale. Damit geht Schweickert in einigen Bereichen neue Wege, zumal nachhaltiges Bauen im Umfeld von neuen Büro- und Gewerbekomplexen noch lange nicht zum Standard gehört. Somit kommen bauseitig sowie infrastrukturell beim Großprojekt Maßnahmen zum Tragen, die trotz höherer Initialisierungskosten von rund 400.000 Euro der nachhaltigen Unternehmensstrategie folgen und so auf Dauer helfen, laufende Betriebskosten einzusparen bzw. klimaschädliche Treibhausgase zu reduzieren.

Wie sieht die Nachhaltigkeit beim Neubau konkret aus?

Schweickert lebt Nachhaltigkeit: So kommt beim Neubau der Firmenzentrale u.a. die sogenannte thermische Bauteilaktivierung, oder auch Betonkerntemperierung genannt, zum Einsatz. Damit bezeichnet man ein Heiz- und Kühlsystem, bei dem wasserführende Rohrleitungen durch Wände, Decken oder Böden führen und die Speichermassen dieser Bauteile zur Temperaturregulierung nutzen. Auf diese Weise gelingt es, dass die neue Zentrale künftig in Verbindung mit einer innovativen Geothermie-Anlage nahezu vollständig autonom und ohne die externe Nutzung fossiler Brennstoffe betrieben werden kann. Überdies kommt auf der Dachfläche der angrenzenden Logistikhalle eine großflächige Photovoltaik-Anlage zur Stromgewinnung zum Einsatz, die große Teile der Energieversorgung des Schweickert-Komplexes sicherstellt.

Schweickert nutzt Geothermie zur Gebäudeklimatisierung

Schweickert setzt bei der Klimatisierung des Gebäudes auf eine innovative und oberflächennahe Geothermie-Anlage. Die zur Anwendung kommende Methode ist eine sichere und etablierte Art der Energiegewinnung und wird bereits mittlerweile weltweit angewendet. Dabei wird die Erdwärme über eine Wärmepumpe gewonnen und kontinuierlich neu gebildet. Somit ist die gewonnene Energie zu 100 Prozent erneuerbar und auch grundlastfähig.

Bei der Nutzung der Anlage kommt Schweickert die geologische Lage des Grundstücks zu Gute, da die künftige Zentrale auf einer sogenannten Randscholle liegt. Die geologische Besonderheit erlaubt es, dass die erforderlichen 40 Erdsonden in der ansonsten Sandboden-dominierten Rheinebene in Tiefen von bis zu 100 Metern gebohrt werden konnten, um so einen größeren Energieertrag zu erzielen. Dem Verfahren lag vorab ein aufwendiges geologisches und hydrogeologisches Gutachten zugrunde, um dem erhöhten Grundwasserschutz bestmöglich Rechnung zu tragen. Da das Grundstück in einem regionalen Grundwasserschutzgebiet liegt, kommt als Wärmeträgermedium, das durch die Erdwärmesonden über Anbindeleitungen zur Wärmepumpe in der Heizzentrale im Gebäude zirkuliert, ausschließlich Trinkwasser – ohne Frostschutzmittel – zum Einsatz.

Beim monovalenten Betrieb der neuen Heizungs-/ Kühlungsanlage, also dem Heizen im Winter und Kühlen im Sommer werden keinerlei fossile Brennstoffe genutzt, da auch die Wärmepumpe mit Energie aus den firmeneigenen Solarzellen versorgt wird. Im Sommer ermöglicht der sogenannte Free-Cooling Betrieb der Anlage, dass das rund 12 Grad Celsius warme/kalte Wasser im System mittels einer Umwälzpumpe direkt zur Gebäudeklimatisierung genutzt werden kann. In den wärmeren Sommermonaten arbeitet die Wärmepumpe zur Abdeckung der Spitzenkühllast im aktiven Kühlmodus und kann eine Kälteleistung von bis zu 5,4 kW erzeugen Auch die Serverkühlung des eigenen Rechenzentrums erfolgt künftig mittels geothermisch gewonnener Kälte.

Durch die Nutzung der erdgekoppelten Wärmepumpen erreicht das neue Gebäude eine hohe Energieeffizienzklasse. Dies hilft Schweickert in Zukunft Betriebskosten zu sparen und klimaschädliche Emissionen massiv zu reduzieren.

Kurzum: Schweickert leistet auch mit der neuen Firmenzentrale einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und übernimmt somit unternehmerische Verantwortung für die Welt von übermorgen!

Foto: Schweickert

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