Schweickert „Von Strom bis IT“ im Rahmen der Serie “Unsere Gipfelstürmer” im Interview bei der IHK

Was bedeutet der Digitale Wandel und wie betrifft er mich und mein Unternehmen? Diese Frage treibt aktuell viele Unternehmer besonders in Klein- und Mittelständischen Betrieben um. 

In der Interview-Serie „Gipfelstürmer“ berichten Unternehmer, Führungskräfte und Wissenschaftler aus der Praxis, wie sie sich dem Thema Digitalisierung, der Umsetzung und weiteren Aspekten des digitalen Wandels angenommen haben. Das ganze Interview zwischen Stephan Deuser und Peter Speicher können Sie hier lesen:

In der heutigen Zeit spricht man von Industrie 4.0 und IoT, wie wichtig ist eine fehlerfrei funktionierende Infrastruktur „Von Strom bis IT“?

Eine schnelle, fehlerfreie und sicher funktionierende Infrastruktur ist die Grundlage von Industrie 4.0 und IoT. Die Infrastruktur ist das „A“ und „O“ der digitalen Vernetzung zwischen Mensch, Maschine, Gebäude und Produktion – Quasi die „Brücke“ der Daten- und der Energieübertragung zwischen z. B. Sensoren & Aktoren oder zwischen Erzeuger & Verbraucher. Aus diesem Grund hat sich Schweickert „Von Strom bis IT“ schon vor einigen Jahren mit diesem Thema auseinandergesetzt und sieht sich aufgrund seiner Kompetenz als „Brückenbauer“, wenn es um Energie- und Dateninfrastruktur geht. Auch für die Bereiche, in denen wir als Systemintegratoren aus den unterschiedlichsten Herstellersysteme und Techniken kundenspezifischen Lösungen designen, bildet die Infrastruktur das zuverlässige Fundament.

Die Datenmengen eines Unternehmens steigen von Jahr zu Jahr, wie kann man seine Infrastruktur anpassen?

Wenn wir von der Infrastruktur sprechen, meinen wir neben den Übertragungsmedien der Daten- (LAN & WLAN) und der Energieübertragung, in erster Linie, Server-, Switche-, Router- oder Storage-Lösungskonzepte. Dies bedeutet, dass gerade diese Systeme für eine agile Kommunikation skalierbar aufgebaut und betrieben werden müssen. Es ist zudem wichtig, dass die Ressourcen nach Bedarf jederzeit angepasst werden können – ob im Cloud oder im On-Premise Umfeld. Zudem ist darauf zu achten, dass zukünftig immer mehr Tablets, Smartphones und Wearables die IT-Infrastruktur beeinflussen werden. Das Designen einer agilen und skalierbaren IT-Infrastruktur ist somit für ein modernes und für die Zukunft auf Wachstum ausgerichtetes Unternehmen unausweichlich. Damit verhindert man frühzeitig, dass ein zu kleines oder veraltetes IT-System auf einmal für teures Geld zeitaufwändig erneuert werden muss.

Wie kann intelligente Gebäudetechnik Unternehmen helfen Kosten zu sparen?

Nur wenn ich weiß, wie beispielsweise im vernetzten „Smart Building“,

  • wo mein geplanter Zielzustand der Verbrauchsdaten liegt,
  • wo mein aktueller Verbrauchszustand liegt,
  • wie das Gebäude aktuell genutzt werden soll,

kann ich über Analysen die Anlagentechnik auf das Nutzerverhalten optimal anpassen um potentiale zu verbessern und somit Kosten sparen. Um auf Ihre Frage gezielt zu antworten – JA. Weiterhin bin ich fest davon überzeugt, dass der Markt bzw. unsere Kunden zukünftig nur noch für konsumierte Leistungen bereit sind zu zahlen. Dies bedeutet, sie bezahlen für definierte Zeiten, für eine festgelegte Raumtemperatur, für ein abgestimmtes Sicherheitskonzept, für eine bestimmte Lichtstärke und -qualität, für fest definierte Sauberkeit, etc. Dies bedeutet, dass neue Geschäftsmodelle im Bereich der „intelligenten Gebäudetechnik“ unausweichlich werden, um so den Investoren und Betreibern von Infrastrukturen dabei zu helfen, weiter Kosten zu reduzieren und diese planbarer zu machen.
Kurzum: Der Betreiber zahlt nur für die konsumierte Leistung. Und was benötigen wir hierfür? Vernetzte Gebäude, sprich IoT im Gebäude, um online die Nutzersituation abbilden zu können.
Daher beschäftigen auch wir uns heute schon mit den neuen Geschäftsmodellen der Zukunft, beispielsweise mit den Themen Managed LAN/WLAN, Managed Security oder Managed Light.

Was muss ein Unternehmen beachten um sich gegen Cyberangriffe von innen und außen zu wehren?

Security sieht Schweickert als einen 360-Grad-Ansatz. Das Thema Cyberangriffe sind hierbei „nur“ ein Teil des Ganzen. Mit fortschreitender Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelten steigen auch die Risiken hinsichtlich der IT-, Gebäude- und Prozesssicherheit. Eine Hacker- oder Phishing-Attacke ist in jedem Netzwerk denkbar und kann empfindlichen Schaden verursachen.
Doch gerade beim Thema IT- und Prozess-Sicherheit sind unsere Kunden nicht machtlos, sondern können selbst aktiv werden! Möglich wird dies beispielsweise mit dem so genannten Information-Security-Assessment, kurz „ISA-Check“, mit dem sich bestehende Lücken in der unternehmensspezifischen IT-Infrastruktur erkennen, bewerten und letztendlich beseitigen lassen. Mit dem webbasierten „ISA-Check“ aus dem Hause Schweickert, erfahren unsere Kunden innerhalb weniger Tage, wo genau ihre Sicherheitsrisiken im Unternehmen liegen. Ebenso erzielten Unternehmen neben der Kontrolle auch konkrete Umsetzungshinweise, die mit einem schlüssigen Maßnahmenplan hinterlegt sind. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir im Jahre 2019 die renommierte Jury des Sicherheitsforums Baden-Württemberg überzeugen konnten und mit dem webbasierten Information-Security-Audit als 2. Platzierte beim Sicherheitspreis des Landes Baden-Württemberg 2019 ausgezeichnet wurden.

Wie finden Sie aktuell gute Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt und wie machen Sie die für die Zukunft fit?

Auch für Schweickert ist es natürlich herausfordernd gute Mitarbeiter zu finden.
Unser Vorteil, mit dem wir punkten können, sind einerseits die interessanten Themen der Digitalisierung, welche wir „Von Strom bis IT“ zukunftsgerichtet abbilden. Andererseits sind wir als mittelständiges und eigentümergeführte Familienunternehmen, welches der Unternehmer Ralf Schweickert in der 2. Generation führt, extrem flexibel und haben kurze und persönliche Wege für unsere Mitarbeiter. Aufgrund der hohen technischen Anforderungen an unsere Aufgaben werden unsere Mitarbeiter stetig intern und extern gezielt geschult und erhalten die Möglichkeit, in ihre Position hineinzuwachsen. Besonders in unserem Tätigkeitsumfeld, wo es um handwerklich-technische Fähigkeiten genauso wie um Fachwissen in der IT-Welt geht, sind wir stark davon abhängig, dass das Know-how aktuell gehalten wird, um am Markt erfolgreich zu bleiben.

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